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Viele Generationen von Politikern haben in Deutschland geradezu gebetsmühlenartig betont, dass die Rente sicher sei. Dabei genügt schlicht ein Blick auf die Statistik zur demografischen Entwicklung, um heftige Zweifel an der These von der Sicherheit des Rentenniveaus aufkommen zu lassen. Immerhin werden die Ausgaben für die Rentenkassen in naher Zukunft stetig ansteigen, während der großen Zahl der immer älter werdenden Rentenempfänger eine immer kleinere Anzahl an Erwerbstätigen gegenüber stehen wird. Als Absicherung für eine Ruhestandsplanung ohne finanzielle Abstriche wird es also immer wichtiger werden, zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung auf eine private Altersvorsorge zu setzen.

Die Suche nach dem geeigneten Instrument für den Schutz vor Altersarmut

Um den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland die Wichtigkeit zusätzlicher Vorsorge für finanzielle Sicherheit im Alter aufzuzeigen, wurde mit der sogenannten Riester-Rente ein relativ unsexy klingendes Instrument für die Absicherung der finanziellen Bedürfnisse im Alter geschaffen. Allerdings zeigt sich aktuell, dass dieses System der zusätzlichen Altersvorsorgewohl nicht die ultimative Lösung für ein quer durch verschiedene Bevölkerungsschichten zu findendes Problem darstellen kann. Daher dürfte es in naher Zukunft mitunter sogar grundlegend reformiert werden. Während in Ländern wie den USA die private Altersvorsorge längst zu einem Großteil über börsengehandelte Wertpapiere und Fonds bewerkstelligt wird, tun sich die Deutschen mit dieser Form der Ruhestandsplanung noch immer relativ schwer. Dabei kann eine entsprechend breit gestreute Anlagestrategie im Wertpapierbereich durchaus eine kalkulierbare Sicherheit bieten, die mit der einer Wertanlage in Immobilien oder anderen eher konservativen Geldanlagen vergleichbar ist.

Rechtzeitig investieren und langfristige Zinseffekte nützen

In vielen Umfragen zeigt sich regelmäßig, dass sich die Deutschen ab einem gewissen Alter durchaus große Sorgen über ihre womöglich unzureichende Absicherung im Bereich der Altersvorsorge machen. Dabei kann diesen Sorgen relativ einfach begegnet werden, wenn die Schließung der sogenannten “Rentenlücke” zwischen dem Erwerbseinkommen und der in der Regel deutlich niedrigeren Rentenzahlung schon möglichst früh im Leben in Angriff genommen wird. Über Jahrzehnte hinweg ausgewertete Daten zeigen deutlich, dass selbst konservative Wertpapierfonds in der Regel Renditen deutlich oberhalb des allgemeinen Sparzinsniveaus erwirtschaften können. Natürlich wirkt sich auch bei einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren der Zinseszinseffekt aus, wenn Gewinne stetig reinvestiert oder Kurszuwächse über viele Jahre hinweg gewissermaßen “angespart” werden können. Die Geld-Lerngang Akademie kann Ihnen mit Seminaren zu diesem Thema dabei helfen, selbst verantwortliche Entscheidungen für Ihre Ruhestandsplanung zu treffen und so ohne allzu große Sorgen gelassen der Zeit nach der aktiven Erwerbsarbeit entgegen zu sehen.

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Hubert Beck

Diplom-Kaufmann (FH) Hubert Beck ist bereits seit über 26 Jahren als Selbstständiger Berater und Autor tätig. Bezogen auf das Thema Geld ist seine Auffassung, dass Geld-Wissen wichtig ist: Wie organisiert man sich finanziell? Womit nimmt man Geld ein, und wofür gibt man es aus? Wie gelingt es, dass sich Geld vermehrt? Wie lässt sich Überschuldung verhindern? Wie zieht man sich aus einem wirtschaftlichen Tief wieder nach oben?
Hubert Beck
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