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Die großen Megatrends unserer Zeit sind nicht nur für Investitionsentscheidungen bedeutsam, sondern beeinflussen unser aller Leben oftmals auch sehr direkt. So ruft selbst die Bundesregierung dazu auf, sich auf Katastrophen und überraschende Ereignisse durch individuelle Vorbereitung abzusichern. Immerhin schützt auch Reichtum nicht davor, im Ernstfall ohne Nahrungsmittel oder Medikamente hart auf die Probe gestellt zu werden. Viele Menschen sind verunsichert, ob bei diesem Thema nur Angst geschürt wird oder ob eine solide Krisenvorsorge tatsächlich unverzichtbar ist.

Die Angst vor dem Tag X

In den USA gibt es eine wachsende Anzahl sogenannter “Prepper”, die sich in eigens gebauten Bunkern auf den Tag X vorbereiten, an dem die Welt durch einen großen Krieg oder ähnliche Bedrohungsszenarien in ein absolutes Chaos gestürzt wird. Doch selbst wenn man selbst solche Zukunftsaussichten für Verschwörungstheorien halten sollte, so ist die Gefahr immer heftigerer Umweltkatastrophen angesichts des Klimawandels durchaus real. Großflächige Unwetter und Überschwemmungen können schnell zum Totalverlust der eigenen Existenz führen und die Hilfe durch Behörden lässt in der Regel nicht nur auf sich warten, sondern fällt oftmals auch ernüchternd sparsam aus, sobald die Fernsehkameras wieder weitergezogen sind.

Ganz konkret für den Notfall vorsorgen

Bei einer tatsächlichen Katastrophe geht es vorrangig erst einmal nicht um die langfristige finanzielle Zukunft, sondern mitunter um das nackte Überleben. Die Bundesregierung hält unter dem Link https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Checkliste/Checkliste.html eine Checkliste für die Absicherung gegen Hunger und Krankheit im Fall einer Katastrophe bereit. Zur Grundausstattung gehören zum Beispiel nicht nur lange haltbare Lebensmittel und Medikamente, sondern auch ein überraschend großer Wasservorrat. Laut offiziellen Empfehlungen sollte man so vorsorgen, dass man im Ernstfall bis zu 10 Tage lang ohne weitere Versorgungsrationen von außen auskommen kann. Außerdem sollten Informationen über Kommunikationskanäle und mögliche Fluchtwege so aufbewahrt und besprochen werden, dass im Notfall alle Familienmitglieder auch von unterschiedlichen Arbeitsorten zueinander finden können.

Finanzielle Vorsorge für Extremfälle

Selbst unter den bei diesem Thema durchaus konservativen Deutschen setzen sich bargeldlose Zahlungen immer mehr durch. Dabei sollte man für den Notfall immer auch eine gewisse Summer Bargeld an einem sicheren Ort vorrätig halten. Um selbst für größere Katastrophen wie Kriegszeiten gewappnet zu sein, kann eine Investition in physisches Gold in Form von Goldmünzen oder Goldbarren durchaus sinnvoll sein. Dies hat auch den Vorteil, dass Gold zwar Kursschwankungen unterliegt, anders als Bargeld aber langfristig gesehen weder von Inflation noch vom Totalverlust des Werts bedroht ist. Generell sollte die Vorbereitung auf Veränderungen unserer privilegierten Lebenssituation auch eine Absicherung vor Armut beinhalten, die auf Diversifikation der Geldanlagen baut. In den Seminaren der Geldlerngang-Akademie können Sie das nötige Fachwissen erwerben, um selbst schwere Krisen möglichst sicher und angstfrei überstehen zu können.

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Hubert Beck

Diplom-Kaufmann (FH) Hubert Beck ist bereits seit über 26 Jahren als Selbstständiger Berater und Autor tätig. Bezogen auf das Thema Geld ist seine Auffassung, dass Geld-Wissen wichtig ist: Wie organisiert man sich finanziell? Womit nimmt man Geld ein, und wofür gibt man es aus? Wie gelingt es, dass sich Geld vermehrt? Wie lässt sich Überschuldung verhindern? Wie zieht man sich aus einem wirtschaftlichen Tief wieder nach oben?
Hubert Beck
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