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Seit der letzten Finanzkrise haben die Börsen Anlauf auf neue Allzeithochs genommen. Dass davon aber bei vielen Menschen in Deutschland nicht viel angekommen ist, liegt nicht nur an der allgemeinen Zurückhaltung der deutschen Sparer beim Thema Investition in Wertpapiere. Es kommt durchaus nicht von ungefähr, dass sich in vielen Ländern eine gefährlich kritische Einstellung zum Kapitalismus als Wirtschaftssystem eingestellt hat. Die Rückkehr oder Hinwendung zu Sozialismus und staatlicher Kontrolle kann allerdings nicht die Problemlösung in dieser Situation darstellen – das zeigt ein Blick zurück auf die Geschichte.

Kapitalismus vs. Sozialismus

Die Geschichte lehrt uns, dass das Konzept eines verwirklichten Sozialismus zwar eine durchaus ansprechende Utopie darstellen mag – allerdings wird es durch das dem Menschen eigene Verhalten auch stets eine Utopie bleiben. Immer wieder hat sich rund um den Erdball in zahlreichen sozialistisch ausgerichteten Wirtschaftssystemen gezeigt, dass kapitalistische Wirtschaftssysteme stets höhere Wohlstandszugewinne für die Bevölkerung im Ganzen bieten als staatlich gelenkte Unternehmenskontrolle und Umverteilung von Betriebsanteilen. Nun muss ehrlicherweise aber auch gesagt werden, dass der Kapitalismus so wie der Sozialismus nie in ganz reiner Form existiert. Das deutsche System der sozialen Marktwirtschaft sieht vor, soziale Härten bei Armut durch eine gewisse Umverteilung von wirtschaftlichem Reichtum abzufedern. Trotzdem stellt sich in diesen Zeiten durchaus deutlich die Frage, ob man selbst die möglichen Vorteile aus dem System der kapitalistischen Wirtschaftsordnung zieht, oder ob man selbst ohne Anteil an der Wohlstandsentwicklung außerhalb des Systems steht.

Warum Geld zu Geld kommt

Diverse Sprichwörter beschreiben im Volksmund die Tatsache, dass sich Vermögen durch bereits vorhandene Mittel stets leichter anhäufen lässt als durch bloßen Fleiß und intensive Arbeit. Immerhin ist das internationale Finanzsystem so aufgebaut, dass in den meisten Rechtsordnungen Gewinne aus Spekulation durchaus satte Erträge abwerfen können. Das ist grundsätzlich auch gut so, schließlich ist der Zins bekanntermaßen die “Triebfeder der Wirtschaft”. Die stetige Investition in Wirtschaftswachstum und -modernisierung kann nur verwirklicht werden, wenn sich das Sparen und der damit verbundene Konsumverzicht bei einer Investition der zur Verfügung stehenden Mittel für den Sparer auch wirklich lohnen. Um von diesem Grundsatz zu profitieren, müssen Sie aber auch Ihre Strategie zur Investition liquider Mittel entsprechend ausrichten.

Investieren in turbulenten Zeiten

Momentan herrscht rund um den Erdball eine sowohl wirtschaftlich als auch politisch durchaus explosive Situation: So wurden beispielsweise in der Eurozone Sparer durch die anhaltende Niedrigzinsphase geradezu “geschröpft”, während manche Staaten neue Höchststände bei der Staatsverschuldung angehäuft haben. Da sich aber nun sowohl abwärts gerichtete Wachstumskurven der Wirtschaft als auch Zinserhöhungen andeuten, fehlt vielen Staaten das Geld für eine Investition in konstantes Wirtschaftswachstum. In diesem Umfeld sollte eine Besinnung auf Grundprinzipien des Kapitalismus im Fokus stehen, damit sich die Märkte selbst regulieren können. Damit Sie aber in dieser unsicheren Situation bestmögliche Anlageentscheidungen treffen können, bieten Ihnen die Seminare des Geldlerngangs kompakt verpacktes Wissen zu den wichtigsten Themen rund um Investitionsentscheidungen und Altersvorsorge.

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Hubert Beck

Diplom-Kaufmann (FH) Hubert Beck ist bereits seit über 26 Jahren als Selbstständiger Berater und Autor tätig. Bezogen auf das Thema Geld ist seine Auffassung, dass Geld-Wissen wichtig ist: Wie organisiert man sich finanziell? Womit nimmt man Geld ein, und wofür gibt man es aus? Wie gelingt es, dass sich Geld vermehrt? Wie lässt sich Überschuldung verhindern? Wie zieht man sich aus einem wirtschaftlichen Tief wieder nach oben?
Hubert Beck
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