Megatrends: Bitcoin im Kampf um die digitale Währungsherrschaft?

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Trotz verschiedener Rücksetzer des Kurses und zahlreicher in Konkurrenz stehender Kryptowährungen steht der Bitcoin immer noch wie ein Symbol für die Aufbruchs- und Goldgräberstimmung im Bereich der digitalen Währungen. Dabei stehen einer, rund um die Welt, riesigen Anzahl der Befürworter fast ebenso viele Kritiker entgegen. Was ist vom Versprechen der Blockchain als Technik der dezentralisierten Währungsverwaltung geblieben und wie weit wurden tatsächliche Potenziale dieser Technik von Glücksrittern und Betrügern aus dem Fokus gedrängt?

Bitcoins laden geradezu zu Manipulationen des Marktkurses ein

Die “Bitcoin-Fangemeinde” konnte sich über etliche Jahre hinweg auf stetige Kursanstiege und den Nimbus der Geheimstrategie für den sicheren Weg zum persönlichen Reichtum verlassen. Doch selbst zum aktuellen Zeitpunkt und nach zahlreichen heftigen Kurskorrekturen gibt es immer wieder heftige Kursausschläge nach oben. Diese werden nicht selten durch sogenannte “Pump and Dump”-Gruppen verursacht, bei denen es durch gezielte, zeitlich koordinierte Kaufaktionen einer großen Zahl an Bitcoin-Spekulanten zu einem kurzfristigen Kursanstieg kommt. Auf diesen sollen Außenstehende mit aufspringen, wodurch die Mitglieder einer solchen Gruppe der Initiatoren beim entsprechend koordinierten Verkauf ihrer Bitcoins massive Gewinne einfahren können. Da die für die Verabredung einer solchen Aktion im Sinne eines Schneeballsystems auf Messengern wie Telegram und Co oft mehrere Zehntausend oder Hunderttausend Personen umfassen, sind größere Kursausschläge durchaus möglich. Diese spiegeln allerdings keine reale Wertschöpfung durch Bitcoins oder gar eine Nutzung der Blockchain-Technologie wieder.

Die Blockchain vs. die Realität der Kryptowährungen

Mit dem Start des Bitcoins wurde der Welt nicht nur eine neue Währung versprochen – digital, dezentral und international – sondern auch die Blockchain als neue Revolution einer ganzen Reihe von Technikbereichen gepriesen. Nun wird die Technik tatsächlich bereits von chinesischen Banken oder auch im indischen Hotelwesen als Technik zur Identifikation und Absicherung von Daten genutzt. Der ganz große Wurf ist diesem Sektor aber noch nicht gelungen. Dafür haben sich mittlerweile nicht nur Hunderte von Nachahmern für den Bitcoin als Währung ohne nationale Kontrolle durch Notenbanken gegründet, auch Facebook plant, auf den Zug mit aufzuspringen und demnächst sogar die Gehälter seiner Angestellten in einer eigenen Digitalwährung auszuzahlen. Fakt ist aber: Die meisten Transaktionen mit digitalen Währungen dienen nach wie vor nur der Spekulation und nicht dem Tagesgeschäft von Bezahlvorgängen. Damit ist auch die Zukunft dieser “Währungen” fraglich, wenn sie in der Realwirtschaft keine Akzeptanz findet.

Besser investieren mit Fachwissen von Profis

Der Handel mit Kryptowährungen ist nach wie vor eher ein Glücksspiel als eine echte Art von überlegter Investition. Wenn Sie also tatsächlich den langfristigen Aufbau von Vermögen zum Beispiel für die Absicherung im Alter planen, dann finden Sie in den Seminaren der Geld-Lerngang Akademie eine Fülle an Ratschlägen für alternative Strategien einer sicheren Geldanlage.

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Hubert Beck

Diplom-Kaufmann (FH) Hubert Beck ist bereits seit über 26 Jahren als Selbstständiger Berater und Autor tätig. Bezogen auf das Thema Geld ist seine Auffassung, dass Geld-Wissen wichtig ist: Wie organisiert man sich finanziell? Womit nimmt man Geld ein, und wofür gibt man es aus? Wie gelingt es, dass sich Geld vermehrt? Wie lässt sich Überschuldung verhindern? Wie zieht man sich aus einem wirtschaftlichen Tief wieder nach oben?
Hubert Beck
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